Danke
„Wieder ein Jubiläum an der Fahrradkirche“
2006, also vor rund 20 Jahren wurde die erste Projektskizze zur Fahrradkirche im Kirchvorstand beschlossen. Ein baufälliges und überwuchertes Gelände mit Ruine wartete auf Sanierung und auf Menschen, die ihm Leben einhauchten. Aus einem Traum wurde Wirklichkeit, und es fühlt sich weiterhin wie ein Wunder an.
Die letzten Baumaßnahmen sind abgerechnet, rund eine Millionen Euro wurden seit 2009 verbaut. Rund 20% an Eigenmitteln steuerten Landeskirche, Stiftungen, Unternehmen, Baufirmen und Einzelpersonen bei. Die Eigenleistungen der Ehrenamtlichen bewegten sich im fünfstelligen Bereich. Super. Danke.
Hauptförderer des letzten Bauabschnitts war das sächsische Oberbergamt, welches §4-Mittel über die LMBV ausgereicht hat. Die letzten Bautätigkeiten ab 2023 beinhalteten unter anderem die Überarbeitung und Reinigung der Dachkonstruktion, das Aufsetzen eines Stahlturms mit Wetterfahne, die Sanierung von Boden und Wänden des Anbaus Nord und Einbau einer Stahltreppe an das OG des Anbaus (zukünftige Pilgerstube), Errichten eines Anbaus bzw. Foyers am Haupteingang mit eingebauten Ausgabetresen und Natursteinboden, Einbau von einfachen Fenstern, Türen und Brüstungen im ganzen Gebäude und die Gestaltung des Außengeländes mit Fahrradbügeln, Wegen und einer runden Außenbühne mit Segel.
„Um den Turm und den Innenraum in angemessener Weise zu inszenieren, hat die Kirche eine moderne und vielseitig steuerbare Beleuchtungstechnik erhalten. So wird das transluzente Membrandach nun von Innen beleuchtet, sodass es von außen weithin als Landmarke sichtbar ist. Entsprechend wurde auch der Turm mit einer schönen Anstrahlung versehen. Die Beleuchtung erstreckt sich nun über sämtliche Räume und die Freianlagen und ist nun ein wesentlicher Bestandteil der Inszenierung und Architektur“ (Hoffmann, W&V Architekten).
Historischen Grabplatten konnten gerettet und südlich der Kirche ausgestellt werden. Hier helfen Infotafeln, sich in die Geschichte des Ortes zu vertiefen. Die historische Taufschale hat nun einen Fuß und konnte den ersten Täufling im Raum der Stille begrüßen.
Veranstaltungsraum und Außengelände sind nun voll funktionsfähig und werden von den Besuchern rege genutzt. Die Fahrradkirche bleibt ein idealer Anlaufpunkt der Kirchgemeinde Markkleeberg für Erholungssuchende, um abseits der Touristenströme zu Besinnung zu finden oder niedrigschwellige Veranstaltungen der besonderen Art zu erleben: Wen dürstet, der komme. Das Jubiläumsjahr 2024 (300 Jahre Umbau der Kirche durch die Patronatsfamilie Kees) und das Gemeindefest 2025 bleiben noch lange in Erinnerung.
In große Dankbarkeit Aaron Büchel-Bernhardt (Ausschussvorsitzener Fahrradkirche) Januar 2026
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