Rundgang durch die Martin-Luther-Kirchgemeinde Markkleeberg

Glockengeläut / Anfahrtsbeschreibung

75 Jahre Martin-Luther-Kirche - Gedanken von Pfarrer Dr. Arndt Haubold

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Schon von weitem hat Sie der Turm unserer Kirche, die sich am westlichen Ende der Pfarrgasse befindet, gegrüßt - einer der schönsten im Leipziger Land. Von einer dreifach geschwungenen, barocken Haube wird er gekrönt.

Glockenläuten anhören
  
Turm der Martin-Luther-Kirche
   
Zu besonderen Anlässen
(z. B. am Tag des offenen Denkmals am zweiten September-Sonntag) können Besucher - an den drei Glocken vorbei - seine kleine Aussichtsplattform besteigen und den Rundblick genießen.
Die drei Glocken
(Töne Es - F - As) haben die Aufschrift
"Seid fröhlich in Hoffnung", "geduldig in Trübsal", "haltet an im Gebet" .
Sie erklingen vor und nach jedem Gottesdienst.
 
Büste Wolfgang Jöcher
Im Jahr 1717 ließ der Leipziger Kaufmann und Ratsherr Wolfgang Jöcher diese Kirche durch den sächsischen Landbau-meister David Schatz neu errichten. An den Außenmauern der Kirche stehen zahlreiche alte Grabsteine, und auch im Innern werden Sie wertvolle Gedenksteine finden. Sie zeugen von bedeutenden oder wohlhabenden Menschen, die mit dem Ort, den umliegenden Adelssitzen und diesem Gotteshaus eng verbunden waren.
David Schatz zu Besuch in "seiner" Kirche
 
Treten Sie nun ein in das in den letzten Jahren renovierte Gotteshaus!
Innenansicht, Blick zur Orgel
Ein schlichter, aber festllicher Barockraum mit etwa 500 Plätzen erwartet Sie.
  
Altar
Den Blickfang bildet der barocke Kanzelaltar. Er wurde im Jahr 2006 restauriert.
Er nimmt Stilmittel einer jahrhundertealten Tradition auf und verbindet sie mit modernen Formen.
Hier wird an jedem Sonn- und Feiertag ein festlicher Gottesdienst gehalten.
Der Gottesdienst ist öffentlich - Sie sind herzlich eingeladen!
Erst im Gottesdienst beginnt der Raum zu leben!
Altarengel
 
Bemerkenswert sind auch der Taufstein aus Marmor, die beiden ehemaligen Herrschaftslogen und die Epitaphien an mehreren Stellen des Innenraumes.
Taufbecken
Genießen Sie auch den Blick von der Empore!
 
Orgel

Die Orgel, ein Werk der Dresdener Firma Jehmlich aus dem Jahr 1912, wurde 1972 aus der Kirche Magdeborn, die ein Opfer des Braunkohletagebaues wurde, hierher umgesetzt.
Sie muss aus Altersgründen in den nächsten Jahren erneuert werden, damit die Orgelmusik an unserer Kirche ihre Qualität behält. Wir sammeln dafür fleißig Spenden, z. B. mit Benefizkonzerten.

Matthias-Eisenberg-Konzert  2005
 
Unterhalb der Kirche, Lauersche Straße 12, steht das idyllische Alte Kantorat, das gerade frisch renoviert und saniert wurde.

Es beherbergt im Erdgeschoss einen Gemeinderaum, der für Kindergottesdienste, Kurrendeproben, Christenlehre und weitere Gemeindeaktivitäten genutzt wird.

Altes Kantorat
Er kann von Gemeindegliedern für Feiern über das Pfarramt gemietet werden.

Im ersten Obergeschoss sind zwei schmucke Ferienwohnungen entstanden, die öffentlich vermietet werden.
Das Dachgeschoss ist als Wohnung vermietet.

 
Pfarrhaus
Neben der Kirche, Pfarrgasse 27, stoßen wir auf das prächtige Pfarrhaus aus dem Jahre 1907, das heute als Kindergarten, Gemeindebüro und Wohnraum genutzt wird.
Das Nebengebäude des Pfarrhauses, die ehemaligen Kapelle, beherbergt heute zwei weitere Gruppen des Kindergartens.
Außengelände Kindergarten
Der große Garten gehört zum Kindergarten und wurde naturnah umgestaltet.
 
Eine Viertelstunde Fußweg entfernt - vorbei am Alten Friedhof, Rathausstraße 51, mit seinem schönen Baumbestand inmitten der Stadt - lädt das moderne Gemeindezentrum Mitte, Mittelstraße 3, zu zahlreichen Veranstaltungen und zum Feiern ein.
Im Vorderhaus befindet sich im Erdgeschoss das Amtszimmer von Pfarrer Dr. Arndt Haubold.
Gemeindezentrum
Hier treffen sich u. a. die Konfirmanden, die Christenlehrekinder, die Senioren, die Aktiven Senioren, die Jungsenioren der Dordrechtkreis, der Aussiedlerkreis sowie die Kantorei.
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Kirchenruine

Etwa 10 "Fahrradminuten" von der Martin-Luther-Kirche etfernt, Dorfstraße 2, liegt die Ruine der Zöbigker Kirche.

Das Kirchengebäude war 1942 infolge eines Defektes am Orgelmotor abgebrannt.
Im Jar 2005 entstand die Idee, die Ruine Stück für Stück einer neuen Nutzung - als Fahrradkirche - zuzführen. Seitdem finden auf der Wiese an der Kirche Freiluftgottesdienste und Gemeindeveranstaltungen statt, wurde in Arbeitseinsätzen das Gelände beräumt.
Plakat zur 5-EURO-Aktion

Die Gemeinde sammelt Spenden, um das Gelände für die neue Nutzung zu gestalten.

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Im Stadtteil Markkleeberg-Großstädteln, Alte Straße 1, befindet sich das Jugendhaus. Jugendliche hatten sich im Jahr 2000 mit Pfarrerin Thiel zum "Jugendhausverein Großstädteln e. V." zusammengeschlossen und es gemeinsam mit Senioren unter fachkundiger Leitung aus einer alten Scheune ausgebaut.
Hier treffen sich immer donnerstags die Jugendlichen unserer beiden Gemeinden.
Jugendhaus
Außerdem steht auf dem Gelände das Pfarrhaus unserer Schwesterkirchgemeinde Großstädteln-Großdeuben mit dem Amtszimmer von Pfarrerin Bickhardt-Schulz. Im Gemeindesaal treffen sich die Gemeindekreise.
Im Winter findet hier der sonntägliche Gottesdienst (Nachrichtenblatt Seiten 4 bis 7) statt.
Das Haus kann als Selbstversorgerquartier für Rüstzeiten, Projekte und Feiern beim Pfarramt Großstädteln gemietet werden .
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Wir freuen uns, Sie kennenzulernen - besuchen Sie uns!
Ansicht Kirche zu Gautzsch 1903
Immer ist für Sie noch ein Platz frei.